Grundwissen über Wimperntusche, Wunden, Wunderkuren, Zähne, Zahnpasta und Zitronensäure

 

Grundwissen über Wimperntusche, Wunden, Wunderkuren, Zähne, Zahnpasta und Zitronensäure

Heutige Mascara enthalten pflegende Substanzen, wie Proteine und Vitamine, welche die Wimpern besonders geschmeidig halten. Anwender brauchen sich also wegen Brüchigkeit ihrer Wimpern keine Sorge machen, wenn sie einen wichtigen Aspekt beherzigen: Niemals mit Mascara schlafen gehen! Wer aus Bequemlichkeit die Wimperntusche nicht abschminkt, muss damit rechnen, dass seine Wimpern verkleben und dadurch unter Umständen auch brechen. Ein Abschminken ist sozusagen ein Muss, aber ausschließlich mit Öl freien Produkten. Auf keinen Fall ist Babyöl zu verwenden, da es einen ungesunden Ölfilm hinterlässt. Ganz so toll wie man gerne glauben möchte, ist das Babyöl nicht. Viele Babyöle enthalten minderwertige Inhaltsstoffe, die von Abfallstoffen der Ölindustrie stammen!

Wunden

Vielen Menschen wurde von ihren Eltern beigebracht, dass offene Wunden besser heilen. Das ist ein Trugschluss! Im Grunde genommen ist es für die Ausheilung einer Wunde nämlich völlig egal, ob Luft an sie kommt, oder auch nicht.

Müssen Wunden aus bestimmtem Grund besonders behandelt werden, wird unter der trockenen und der feuchten Wundbehandlung unterschieden. Je nach Ausgangssituation haben beide ihre Vor- sowie auch Nachteile. Bei manchen Formen der Wundbehandlung wird die sogenannte Vakuum-Therapie zur Beschleunigung der Wundbehandlung angewandt.

Wunderkuren

Überlieferten oder angepriesenen Wunderkuren sollte jeder mit begründeten Misstrauen begegnen. Dass Menschen sich mit ihrem eigenen Urin zur Desinfektion beträufeln, oder Apfelessig als universelles Behandlungsprodukt benutzt wird, ist noch recht harmlos. Nur wenn über einen langen Zeitraum Cremes mit Vitamin-A-Säuren als Faltenkuren auf die Haut aufgetragen werden, wird es langsam kritisch. Denn die oft auch nur eingebildeten Falten werden nur von einer Dauerschwellung der Haut überdeckt. Falten gehen davon niemals richtig weg.

Anschliessend werden ein paar Hausmittelchen aufgezeigt, die zwar der Gesundheit nicht schädlich sind, aber völlig wirkungslos bleiben. Darum können Sie sich diese auch sparen.

  • Essigspülung für glänzendes Haar,
  • Hefemaske für eine reine Haut,
  • Pfefferminzteespülung gegen fettiges Haar,
  • Mandelöl als Haarkur oder Spitzenfluid,
  • Mandelkleiepackung gegen unreine Haut und zur Straffung,
  • Kaffeeumschläge zur Durchblutungsförderung, gegen Cellulite,
  • Kartoffelauflagen gegen Pickel,
  • Minze gegen unreine Haut,
  • Birkenblätterextrakte gegen Cellulite.

Zähne

Der Ausdruck strahlend weißer Zähne sind Gesundheit und Schönheit. Großmutters Hausrezept, Backpulver zum Zähneputzen zu verwenden, hat sogar in die Entwicklung von Zahncreme Anwendung gefunden. Selbst Zahnärzte haben die Methode des Bleaching übernommen.

Wer lange gesunde und schöne Zähne behalten möchte, lasse seine Finger von dieser gefährlichen Methode! Backpulver reagiert beim Putzen der Zähne basisch und trägt wunderbar Zahnbeläge ab. Alle Zähne werden so auch tatsächlich wunderschön weiß. Zusätzlich wird leider jedes Mal auch eine Schicht vom Zahnschmelz aufgelöst und beschädigt dadurch die Zahnsubstanz. Die Folge ist eine Porosität des Zahnschmelzes. In die immer grösser werdenden Poren setzten sich zunehmend immer mehr Ablagerungen an.

Dieses Phänomen kennt fast jeder: Moos auf den Betonplatten der Terrasse oder des Gehweges! Bei Nässe rutscht jedermann auf dem Moos aus. Was also tun! Ah, der Nachbar besitzt ja einen Hochruckreiniger, der hilft! Und er hilft! Leider muss man im nächsten Jahr wieder zum lieben Nachbarn, um sich diesen Hochruckreiniger auszuleihen. Der Mooswuchs ist stärker geworden, weil die Feinstzuschläge des Betons der Oberschicht der Betonplatten, nämlich der Sand, weggespült wurden und sich dadurch die Poren in der Oberschicht ständig vergrößert haben. Die Haftungsfläche für das Moos ist grösser geworden. Darum braucht man den Hochruckreiniger jetzt unbedingt immer wieder! – Und das ist die Folge: nach spätestens 5 Jahren ist die gesamte Oberschicht weg, dem Nachbarn darf man keinen Vorwurf machen, die Betonplatten sind nun ganz zerstört. Da bleibt nur eins: Austauschen!

Zahnpasta

Einzelne entzündete Mitesser lassen sich nicht mit Zahnpasta bekämpfen. In einigen Zahnpasten enthaltene Zinkpasten wirken tatsächlich antientzündlich und auch austrocknend. Das zusätzlich enthaltene Fluor aber heizt die Entzündung erst richtig an. Befindet sich auch noch Menthol in der Zahncreme, wirkt es in Verbindung mit dem UV-Licht stark entzündlich. Alternativ ist eine desinfizierende getönte Creme vorteilhafter.

Weiße Zahnpasta (zinkhaltig) wirkt hervorragend gegen lästigen und schmerzhaften Lippenherpes. Das enthaltene Fluorid führt zu einer zusätzlichen Säuerung des Gewebes, damit wird das Immunsystem bei der Abwehr der Vieren unterstützt. Weiterhin wirkt das enthaltene Zink antientzündlich und austrocknend, was die Herpesbläschen zusätzlich zum Verschwinden bringt.

Zitronensäure

Schon frühere Frauengenerationen versuchten ihre Haare mit Zitronensäure zu bleichen. Sie erreichten damit nur einen gering aufhellenden, kaum vorhaltenden Effekt. Dieser ergab sich aus der Schließung der Schuppenschicht und die dadurch entstehende bessere Lichtreflektion der Haare. Der ”Geheimtipp” eine Aufhellung mit Azetylsalicylsäure- Sprudeltabletten zu erreichen, ist aus gleichen Gründen unwirksam.

Ebenso wenig lassen sich Sommersprossen wegbleichen. Unter Umständen tritt eine Mehrung der Sommersprossen ein. Denn die Zitrussäure kann die Haut so stark reizen, dass Entzündungen entstehen und in Folge noch mehr Flecken entstehen können.