Tattoos
Wer sich durch ein Tattoo verschönern lassen möchte, seiner Liebe damit einen Beweis liefert, oder einfach seinen Lebensstiel damit verkünden will, sollte etwas bedenken: Mit dem Tätowierer oder dem Nadelkünstler muss über die zu benutzende Farbe gesprochen werden, damit das Tattoo nötigenfalls, wenn auch erst nach Jahrzehnten, wieder entfern werden kann! Spätestens wenn aus einer eintätowierten Fregatten ein bauchiger Fischkutter geworden ist, der Name einer grossen Liebe anders lautet, oder der Aufstieg in die Chefetage gelang, sollte man zumindest die Möglichkeit haben, diese Jugendsünde korrigieren zu können.
Die Entfernung von Tattoos stellt heute eigentlich kein Problem mehr dar. Dazu dürfen aber nur die Farben blau und schwarz, die seit 2005 unter das Lebensmittelgesetz gestellt wurden, benutzt werden. Darüber sprechen nicht alle Tätowierer, weil sie durch Einarbeitung anderer Farbtöne ihr Nachtätowiergeschäft erhalten wollen! Wichtig bei der Korrektur (Entfernung): Von der Behandlung mit einer IPL- Blitzlampe ist dringend abzuraten. Die eine Million Mal längere Impulsdauer, als die von ultragepulsten Lasergeräten, führt bei korrekter Energiezufuhr zwangsläufig zu Narben. Das Problem liegt hier am Preis der Geräte. Ein Tätowierer könnte sich ein teures, aber perfektes Lasergerät niemals leisten. Aus diesem Grund wendet man sich besser an einen guten Dermatologen.
Temporäre Tattoos: In der Türkei und in Ägypten werden sogenannte Henna-Tätowierungen speziell als Souvenir für Kinder angeboten. Sollte die Farbe ein stärkeres oder kräftigeres Rot als ein mattes Ziegelrot aufweisen, ist Vorsicht geboten! Denn das bekommt die Natur nicht hin. Das bedeutet wiederum, dass mit Sicherheit gefährliche synthetische Stoffe zur Farbstärkung benutzt wurden. Schon nach etwa zwei Tagen müssen die Kinder dann wegen stark juckender Bläschen zum Hautarzt. Hierbei handelt es sich um eine Kontaktallergie, die nur unter Kortisonsalben narbenfrei abheilt.
Teebaumöl
In der Erfahrungsmedizin ist das Teebaumöl als Wundermittel gegen Entzündungen bekannt. Obwohl es leicht antibakteriell wirkt, zeigt es bei der Anwendung bei Akne nur eine oberflächliche Wirkung. Und damit sind die positiven Wirkungen auch schon erschöpft. Die überwiegend negativen Wirkungen sind: die weitere Erzeugung von Pickeln, jetzt durch das Öl, Austrocknung durch den Ölfilm, Verschlimmerung der Entzündung durch den Luftabschluss. Resultat. Öl auf eine Akne zu geben, ist vergleichbar mit: Öl ins Feuer zu giessen.
Thermage
Um Falten zu glätten, sind sich die Fachleute weitgehend einig, welche vier erprobten Lasertypen zu einer sinnvollen Einheit gehören. Die Industrie versucht immer wieder neue Geräte auf den Markt zu bringen. Die Behauptung, Geräte neuster Art würden durch Tiefenwärme ein Zusammenziehen der Kollagenfasern und somit einen Liftingeffekt, bei völliger Schonung der Oberhaut erreichen, ist schlichtweg falsch. Erstens gibt es keine Verbrennungen ohne irgendwelche Nebenwirkungen, und zweitens können diese Geräte die Temperatur von theoretisch ca. 50 Grad Celsius tief unter der Hautoberfläche nicht erreichen, ohne Oberhaut zu verbrennen.
Traumfigur
Wer träumt wohl nicht davon? Den heutigen Slogans: fit vor dem Fernseher durch einfache Übungen werden, oder Essen Sie sich schlank, sollte man keine Beachtung schenken. Suggestionen, wie hochgesteckte Ziele einfach zu erreichen, sind regelrechter Schwachsinn. Keinem übergewichtigen Menschen wird es je gelingen in nur vier Wochen eine Traumfigur zu haben. Auch hier gilt. Ohne Ausdauer und Fleiss, kein Preis. Regelmässiges Training, so zwei bis drei Mal pro Woche, würde erfolgversprechend etwas bringen.
Trinken
Nach der Aufnahme von einer grossen Menge gekühlter Flüssigkeit vor oder während des Sports, kühlt ein Körper keinesfalls ab. Jeder hat das schon einmal erlebt: wer grossen Durst verspürt und darauf ordentlich trinkt, bekommt Schweissausbrüche. Durch starke Flüssigkeitsaufnahme kann die Körpertemperatur sogar so stark ansteigen, dass akute Lebensgefahr bestehen könnte. Schwitzen bewirkt einen Elektrolytverlust, den man gut mit elektrolythaltigen Nahrungsmitteln wie Bananen in Verbindung mit Mineralwasser ausgleichen kann.
Viel trinken garantiert keine straffe Haut, verhindert aber deren Flüssigkeitsmangel, sowie den aller Organe. Wird ausreichend getrunken, am Tag also 1,5 bis 2 Liter, ist die Haut gut durchblutet und wirkt straff. Zu wenig trinken kann Kreislaufbeschwerden nach sich ziehen, da der Körper zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels den Flüssigkeitsmange ausgleicht, indem er dem Blut Flüssigkeit entzieht.
UV-Filter
Mittlerweile sind Pflegeprodukte und Make-ups auf dem Markt, die einen UV-Filter enthalten, um vor der Hautalterung zu schützen. Allerdings schützen diese Produkte nicht vor einem Sonnenbrand, da ihr Lichtschutzfaktor zu gering ist.
Venerologie
In Deutschland haben viele Menschen Probleme mit ihren Venen. Hilfe suchend wenden sie sich deshalb an einen Venerologen. Bei dem sind sie aber an der falsche Adresse. Die Venerologie ist die Lehre von den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Bei Problemen mit seinen Venen ist daher ein geprüfter und qualifizierter Phlebologe zu konsultieren, welcher das gesamte Venensystem untersucht, auf eventuell existierende Störungen hinweist und nötigenfalls eine Therapie vorschlägt.
Vitaminpräparate
Wer möchte seinen Körper vor Vitaminmangel nicht schützen? Vor allem in den Wintermonaten, wenn Obst und Gemüse aus fernen Ländern lange unterwegs waren und man damit rechnen muss, dass in diesen Produkten ein grosser Teil der Vitamine verloren gingen. Vitaminpräparate zu sich zu nehmen ist zwar gut gemeint, aber sie werden meist unverarbeitet wieder ausgeschieden. Damit Vitamine von unserem Körper aufgenommen werden können, sind sogenannte Isoflavonen nötig. Diese Naturstoffe sind in den Fasern von Obst und Gemüse enthalten. Um überhaupt einen Nutzen für unseren Körper aus Multivitamintabletten zu ziehen, wird empfohlen, diese in Kombination mit Gemüse und reichlich Obst einzunehmen. Übrigens werden fettlösliche Vitamine EDKA mit etwas Olivenöl deutlich besser aufgenommen. Aus vorheriger Empfehlung heraus stellt sich die Frage, ob Vitaminpräparate dann überhaupt noch erforderlich sind? Eigentlich nicht! Der Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge ist bei einer ausgewogenen Kost ein künstlicher Vitaminschub in gar keiner Weise erforderlich.
Ausnahmen bilden Schwangere, die für den Organismus ihres Kindes mehr Folsäure benötigt, und Senioren, welche oft an Appetitlosigkeit leiden und dadurch zu wenig Vitamin C zu sich nehmen.
Viele Menschen meinen es mit ihrem Körper aber zu gut, führen ihm zuviel Vitamine und Mineralien zu, und das kann unter Umständen für diesen sehr schädlich sein. Es ist also nicht einfach so, dass ein ”zuviel” von unserem Körper einfach wieder ausgeschieden wird!
- Ein Übermass an Vitamin A greift die Knochen an,
- zuviel Eisen kann das Herz schädigen,
- eine Überdosis Zink schlägt auf das Immunsystem!
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