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Schöne Menschen

Viele Leute sind überzeugt, schöne Menschen haben mehr Erfolg. Auch aus diesem Grund lassen sich eine grosse Anzahl Menschen mehr oder minder professionell verschönern. Eine kleine Schönheitskorrektur, etwa der Nase, ist in der heutigen Konkurrenzgesellschaft durchaus zu verstehen. Nur, wenn der Drang die Form einer tiefgreifenden Persönlichkeitsstörung annimmt, wird es bedenklich. Diese Störung kann dazu führen, dass sich die Betroffenen fortgesetzt operieren lassen. Vorausgesetzt, die finanziellen Mittel stehen zur Verfügung. Weiterhin kann es vorkommen, dass sie als Reaktion auf einen erlittenen Verlust versuchen, ihr Selbstwertgefühl durch operative Eingriffe wider herzustellen. In diesem Fall ist eine psychologische Hilfe eher angebracht.

Schwitzen

Gegen Schwitzen ist tatsächlich ein Kraut gewachsen! Wenn Sie viel schwitzen, sollten Sie als Basismassnahme täglich einen Liter Salbeitee trinken. Die Wirkstoffe des Salbeis - wahrscheinlich in erster Linie seine ätherischen Öle - normalisieren die Schweissdrüsenabsonderung und regulieren das Zentrale Nervensystem, das ja für die Steuerung der Schweissdrüsen zuständig ist.
Die antihydrotischen Wirkungen von Salvia officinalis sind durch mehrere Studien bestätigt worden. Die Schweisshemmung
beträgt bis ungefähr 50 %. Die Wirkung setzt bereits zwischen dem ersten und dem vierten Tag ein, nach neun Tagen lässt die Wirkung nach. Besonders hilfreich sind Extrakte, die aus frischem Kraut gewonnen wurden, Zubereitungen aus getrockneter Ware sind weniger effektiv. Das Interessante am Salbei: er hemmt die Schweissproduktion sowohl bei innerlicher als auch bei äusserlicher Anwendung. So können Fussbäder mit Salbei bei Schweissfüssen helfen, während bei übermässigem Schweiss infolge von Nervosität oder Übergewicht die Einnahme von Salbeitinktur zweckmässig ist. In einigen Fällen können aber auch innerliche und äusserliche Anwendung miteinander kombiniert werden. Im Einzelnen hemmt der Gartensalbei sogar die Schweissabsonderung bei folgenden Krankheiten oder Beschwerdebildern: Hyperhidrosis (Nachtschweiss), Morbus Basedow (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse), Nervosität, Neurasthenie (Zustand der anhaltenden und übersteigerten Erschöpfung schon nach geringen Belastungen mit seelischen und körperlichen Symptomen), Schweissfüsse, Tuberkulose, Übergewicht und Wechseljahre- Beschwerden.

Sinnvoll ist das Gespräch mit einem guten Dermatologen, da es natürlich auch noch andere Therapien gibt. Wichtig ist zum Beispiel die Suche nach der Ursache. Ist das Schwitzen eine Folge der Begleitung einer Krankheit, oder einer ungünstigen Kleidung, insbesondere des Schuhwerks? Erforderlichenfalls ist eine psychologische Betreuung erforderlich.

Für Sportler: Schweiss ist kein Massstab für die Effektivität eines Trainings, denn Schwitzen hat mit der Kühlung des Körpers zu tun und nicht mit der Zahl der verbrannten Kalorien!

Selbstbräuner

Bräunungsbeschleuniger enthalten keinen UV-Schutz. Die Gefahr liegt vor allem in phototoxischen Reaktionen, das heisst: Bräunungsbeschleuniger beinhalten Substanzen, die eine Bräunung der Haut lediglich vortäuschen. Muskatnuss zum Beispiel wirkt Durchblutungs- fördernd und erzeugt dadurch eine gewisse Rötung. Hierdurch kann die Haut durch die chemisch gesteigerte Lichtempfindlichkeit beim Sonnenbaden massiv verbrannt werden.

Sit-Ups

<<Sit-Ups sind die klassischste Art des Bauchmuskeltrainings. Korrekt ausgeführt, ist diese Übungsform auch äusserst effektiv und bringt bei längerer Ausführung und angemessener Ernährung definitiv den Waschbrettbauch.>> So etwa lauten die Aussagen von Fitnessstudios, die Ihnen einen Waschbrettbauch verkaufen wollen. Ganz so einfach ist das aber nicht. Durch eine ausgewogene Lebensweise mit richtigem Essen und Ausdauersport muss zuerst der Ganzkörperfettanteil reduziert werden. Erst dann verschwinden langsam die ”Rettungsringe”.

Sonne und UV-Strahlen

Normale Kleidung schützt nicht ausreichend vor der Sonne. Nur zertifizierte Textilien gewähren einen ausreichenden Schutz vor den UV-Strahlen. Diese Textilien verlieren mit der Zeit leider ihren Schutz durch mechanische Beanspruchung, da sie bei Dehnung stärker transparent werden.

Sonnenbank, vorbräunen, Risiko

Gerade vor dem Ferien- und Urlaubsbeginn füllen sich viele Sonnenstudios. Ein zwei- bis dreimaliges Vorbräunen soll den Lichtschutz der Haut aktivieren. Da das ultraviolette Spektrum dieser Bestrahlungsgeräte aber vollkommen anders ist als das Sonnenlicht, kann sich gar kein Schutz gegen natürliches UV-Licht bilden. Beim Vorbräunen setzt man sich noch einer zusätzlichen Strahlenbelastung aus. Zu diesem Thema gibt es eine Menge naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die folgenden Lehrsatz beinhalten, den sich jeder Sonnenanbeter einmal ganz in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen sollte: Es gibt keine ungefährliche Strahlendosis, unterhalb der kein Krebs entsteht.

Generell kann man den Besuch einer Sonnenbank nicht verurteilen, da in den Strahlen des Solariums gewisse Anteile von Tageslicht enthalten sind. Von ihnen geht eine positive psychologische Wirkung aus. Nur, dem Preiskampf der Sonnenstudios untereinander fallen die dringend notwendigen Wartungskosten zum Opfer! Eine Verbraucherschutzstiftung hat bei Neunzig Prozent aller Solarien defekte Filter festgestellt. Von Kunden kann das nicht entdeckt werden, und von technischen Überwachungsvereinen werden sie nicht unbedingt erfasst. Das Risiko, dass die Haut durch UV-A Strahlen schneller altert, oder dass es durch UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen zu Hautkrebs kommen kann, liegt somit auf Neunzug Prozent! Daran sollten Sie denken: Wenn Sie unter einem Bestrahlungsgerät liegen, können Sie trotz des schön leuchtenden Lichts nicht erkennen, ob gerade Ihr Gerät einen funktionierenden oder defekten Filter besitzt. Erfahrungen mit Geräten neuere Generation wird die Zeit bringen.

Sonnenbrillen und Faltenbildung um die Augen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Stars oder Berühmtheiten nicht nur bei Sonnenschein eine Sonnenbrille tragen? Damit sie cool aussehen? Nein, damit sie der Faltenbildung um ihre Augen entgehen. Leider erreichen sie dadurch oft genau das Gegenteil:

  • Da bei uns leider selten die Sonne scheint, würde ein positiver Effekt nur sehr schwach ausfallen.
  • In den meisten Fällen werden Sonnenbrillen, wenn überhaupt, meist schlechter an die Sehkraft angepasst, als die normale Brille. Die Folge ist, dass die Augenmuskeln überbeansprucht werden und hieraus Falte resultieren.
  • Eine weitere Anstrengung für die Augen tritt auf, wenn die Helligkeit des Tageslichtes reduziert wird. Auch hierdurch bilden sich wiederum mehr Falten.

Sonnencreme

Bevor man eine Sonnencreme benutzt, sollte man sich die Gebrauchsanweisung durchlesen. Das hat mehrere Gründe. Es muss jedem klar sein, dass der Sonnenschutz nur eine begrenze Zeit wirkt. Gerade nach einem ausgiebigen Bad muss der Sonnenschutz erneut aufgetragen werden, auch wenn auf der Packung wasserresistent draufsteht. Hier gilt die Regel: mehr hilft hier wirklich mehr! Dazu muss man wissen, dass der Lichtschutzfaktor 50 ein rein technischer Wert ist. Der Faktor 50 sagt nicht aus, dass diese Creme 50 Mal länger vor den Sonnenstrahlen schützt, wie beispielsweise eine Creme mit dem Faktor 1. Vorsicht also bei Lichtschutzwerten über 26! Angegebene Lichtschutzfaktoren beziehen sich immer auf die gefährlichen UV-B und UV-C- Strahlen. Da aber auch UV-A-Strahlen Hautkrebs verursachen kann, und für fast alle Lichtallergien verantwortlich ist, sollte man sehr genau auf die prozentuale Stärke des Lichtschutzes im UV-A-Bereich achten.

Sonnenhungrige

Es ist inzwischen in psychologischen Studien nachgewiesen, dass Sonnenhungrige ein Suchtverhalten zeigen. Das Licht ruft eine Endorphinausschüttung hervor, welche als stimulierend empfunden wird. Jeder fünfte Solariumbenutzer ist inzwischen schon Solaruimabhängig. In einer der Studien fiel etwas ganz besonders auf: Gerade Studienteilnehmer, bei denen mindestens ein Familienmitglied an Hautkrebs erkrankt war, wiesen ein solches hochriskantes Verhalten auf. Ähnlich wie beim Alkoholismus wird hier eine genetische Suchtneigung vermutet. Dagegen hat der Gesetzgeber noch keine Gegenmassnahmen vorgesehen. Zum Glück mehren sich Stimmen, die ein Sonnenbankverbot für Jugendliche unter 18 Jahre fordern. Denn sie sind besonders gefährdet später Hautkrebs zu bekommen, da bei ihnen die Lichtschwiele (Verdickung der Hornschicht zum Schutz der Oberhaut gegen UVB-Strahlung) noch nicht ausgebildet ist.

Spliss

Wenn die Haarspitzen aufsplittern, gibt es keine Möglichkeit diese mittels Shampoos oder Gels wieder zu reparieren. Enthaltene Silikone legen sich zwar über geschädigte Haare und lassen diese besser aussehen, aber nur bis zur nächsten Haarwäsche. Ausserdem sind Haare totes Gewebe und lassen sich nicht reanimieren.

Sport

Wer da glaubt, durch Sport allein einen Traumbody zu bekommen, irrt. Gleichzeitig muss unbedingt die Ernährung umgestellt werden, um die Fettmasse abzubauen. Ansonsten nimmt zwar die Muskelmasse zu, aber der Zeiger der Waage geht in die Richtung der Gewichtszunahme. Sport kann eine Gewichtsabnahme lediglich unterstützen, ist aber kein Freibrief für ein weiteres Stück Kuchen oder Pizza!

Die Fettdepots lassen sich auch nicht effektiv durch Sportaktivitäten mit leerem Magen reduzieren. Studien bewiesen einen kaum nennenswerten Fettabbau, weil Sportler mit leerem Magen geringere Leistungen vollbringen und dadurch weniger Kalorien verbrennen. Hier ein gutes Beispiel: Profi- Tennisspieler verzehren in den Satzpausen Bananen.

Stirnfalten

Häufige Ursache für Stirnfalten ist eine Migräne, für deren Auslöser hauptsächlich der Stress verantwortlich ist. Meistens treten die typischen Beschwerden einer Migräne in Zeiten der Ruhephasen auf, in den Morgenstunden am Wochenende oder der Feiertage. Also nicht im Moment der Anspannung, sondern erst nach der Belastung. Während sich in der gestressten Zeit die Gefässe im Gehirn verengen und somit das Gehirn mit Hochdruck durchbluten, weiten sich diese Gefässe besonders weit als eine Art übersteigerter Ausgleich in der folgenden Zeit der Ruhephase. Das Blut versackt förmlich im Körper, das Hirn ist mit Blut unterversorgt, die Folge sind dann die starken Kopfschmerzen. Linderung bringt eine gleichmässige Verteilung der Belastung, und demzufolge eine Stressverteilung über alle Wochentage. Eine zusätzliche Hilfe bietet autogenes Training. Damit kann man sich relativ einfach gegen Stress wappnen.

Stretching

Diese unsinnige Prozedur wird von vielen Sportlern vor und nach dem Training in Deutschland bereits seit den Achtziger Jahren gutgläubig praktiziert und von Trainern angeraten, bzw. sogar verlangt! Ein Verletzungsrisiko soll dadurch verringert werden.

Aus einer Analyse von zehn Studien der Universität Sydney schlossen Forscher, dass man sich die Zeit für das Stretching getrost sparen kann. Für das Verletzungsrisiko und den anschliessenden Muskelkater gäbe es nur negative Auswirkungen. Kurz wippende und zerrende Dehnübungen erhöhen die Muskelspannung und damit verbunden das Verletzungsrisiko. Sprinter verlieren durch Stretching für eine angebliche Leistungssteigerung in einem Wettkampf etwa 0,04 Sekunden auf nur 30 Metern. Auf Weltklasseniveau hochgerechnet verliert dieser Sprinter dadurch ca. zehn Plätze!

Dehnübungen gegen einen Muskelkater sind regelrechter Unsinn. Ein Muskelkater resultiert aus Microrissen im Muskelfasergewebe. Stretching würde diese ja logischer Weise noch vergrössern. Hier zitiere ich einmal eine Erklärung eines Trainingsexperten: >>Wenn Sie an einem Seil ziehen, dessen Fasern angerissen sind, hat es keinen Sinn noch mehr Zugkraft darauf zu bringen!<<
 

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