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 Peeling

Das Prinzip eines Peelings ist recht praktisch und relativ einfach. Mit Hilfe einer Art Schleifpaste wird die Gesichtshaut bei einem sogenannten Abrasivpeeling, z.B. unter einer Dusche, behandelt. Um eine Vitalisierung und Erneuerung der Haut zu erreichen, schleifen unzählige Micro- Kügelchen die Haut ab, wobei abgestorbene überschüssige Hautschuppen und leichte Verkrustungen gelöst werden. Zusätzlich hat dieses Peeling auch eine durchblutungsfördernde Wirkung und bringt den Teint durchaus zum Strahlen. Ein Peeling in der Woche sollte aber reichen. Wer hier übertreibt, erreicht, dass seine Haut zum Schutz vor mechanischer Beanspruchung mit der Produktion von Hornzellen nachlegt. Die Haut wird insgesamt trockener und empfindlicher. Weniger ist hier also mehr!

Gefährlich ist diese Prozedur bei einer entzündlichen Akne. An dieser Akne sind unter Anderem bestimmte Bakterien beteiligt, die man durch diese Art der Gesichtsbehandlung hervorragend gänzlich über das Gesicht verteilt.

Permanent-Make-up (nach Dr. Dieter Haarhaus)

Farben für ein Permanent-Make-up unterlagen in Deutschland lange Zeit weder dem Medizin-Produkte-Gesetz noch der Kosmetikverordnung. Diese Gesetzeslücke war ein Freifahrtschein für Geschäftemacher.

Die Farbstoffe eines Permanent-Make-ups verblassen zwar schnell, bleiben aber dennoch über Jahre im Körper. So liess eine Herstellerfirma in einer Studie der Universität München nachweisen, dass ein Teil ihrer Pigmente nicht nur innerhalb, sondern auch ausserhalb der Zellen abgelagert wird. Dort können die Farbstoffe aber nicht ausgeschleust, sondern nur durch das Lymphsystem abtransportiert werden.

Daraus zog die Herstellerfirma- nicht ohne Stolz – den Schluss, dass nur der zellgebundene Anteil ihres Produktes bei der vierwöchigen Hauterneuerung nach aussen wandert, es deshalb also langsamer verblasst.

Bereits 2001 wurden in der Presse jedoch die Ergebnisse einer chemischen Analyse veröffentlicht, wonach bei solchen Farbstoffen deutlich überhöhte Werte krebserregenden Amine ausserhalb der Zellen nachgewiesen wurden. Deshalb stellt sich die Frage, ob nicht genau diese zellgebundenen Pigmente in den Lymphbahnen Krebs auslösen können.

Dazu äusserte damals der Geschäftsführer des Untersuchungslabors: <<Würde bei Pigmentierfarben die Bedarfsgegenstände-Verordnung –wie zum Beispiel für Textilfarben– greifen, wäre die Verwendung dieser Farbstoffe eine Straftat. Sie sind seit Jahrzehnten als Krebserreger bekannt – niemand kann behaupten, die Gefahren seien ihm neu. Durch die Konzentration auf einen Punkt in der Haut ist ein Risiko für die einzelne Zelle enorm. Wenn sich jemand dreimal behandeln lässt und es vergehen einige Jahre, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass etwas passiert. Diese Farben haben auf dem Markt nichts zu suchen.>>

Der eigentliche Skandal liegt darin, dass diese Fakten allen Anbietern von Permanent-Make-up bekannt sein müssen. Zumal damals eine Konkurrenzfirma den gut recherchierten Artikel an viele Anwender versandte.

Der Slogan <<Permanent-Make-up – ein Erlebnis!>> bekommt dann bei immerhin gut zwanzig Millionen Behandelten eine ganz neue, gefährliche Bedeutung.

Pflegeöle

In der heutigen Zeit werden Gebäude so perfekt gebaut und dadurch so perfekt abgedichtet, dass ein Luft- und Feuchtigkeitsaustausch nahezu entfällt. Gut beheizte Räumlichkeiten und Klimaanlagen in den heutigen Verkehrsmittel tun ihr Übriges, dass viele Menschen an einer zu trockener Haut leiden. Schnell greifen die Mehrzahl der Betroffenen zu Hautölen, ölhaltige Cremes oder Lotionen, um dem Abhilfe zu schaffen. Aber Fette und Öle sind kein Mittel gegen Hauttrockenheit. Hier ein einleuchtender Vergleich: Durst lässt sich nicht mit Butter löschen. Feuchtigkeitsspendende Produkte ohne Filmbildner helfen hier besser.

Die Annahme: das Gegenteil einer trockenen Haut sei eine fettige Haut, ist grundlegend falsch. Das Gegenteil einer trockenen Haut, ist eine ausreichend feuchte Haut, und das Gegenteil einer fettigen Haut, ist eine fettarme Haut.

Piercingschmuck

Seit Jahrtausenden schon versuchte der Mensch seine Attraktivität durch selbstbestimmter Körperkunst, Körpergestaltung oder Bodystyling vor allem gegenüber dem anderen Geschlecht zu steigern.

Body-Modification ist die Bezeichnung für eine Vielzahl freiwilliger heutiger durchgeführter Veränderungen am menschlichen Körper, die im Gegensatz zu anderen Arten der Körpergestaltung, wie die Veränderungen durch oberflächliches Bemalen, wegen verletzender Eingriffe in die Substanz des menschlichen Körpers, dauerhaft sind oder nur schwer rückgängig zu machende Veränderungen darstellen.

Bei der Form des Piercing und dem Sculpturing treten häufig Probleme bei einer Nickelallergie auf. Oft ist das Problem einer Nickelallergie bekannt, und es kann Piercing- Schmuck aus Titan gewählt werden. Als Material ist Titan zwar nickelfrei, allerdings wird Nickel zu seiner Herstellung verwandt! Die dadurch aussen am Titan sitzenden Nickelatome lassen sich in keiner Weise entfernen. Ausgeprägte Nickelallergiker bekommen nun trotz der Wahl des Titans Probleme. Soll trotzdem nicht auf ein Piercing oder ein Sculpturing verzichtet werden, ist die Material- Wahl von extrem nickelarmen Stahl besser als Titan!

Proteindrinks

In der Hautmedizin ist es augenscheinlich geworden, dass geraden bei Kraftsport ausführenden Personen eine Spätakne im Rückenbereich auftritt. Ein Zusammenhang wird durch die Einnahme grosser Mengen Proteindrinks vermutet, welche Kreatin und Zusatzstoffe enthalten, oder die mangelnde Reinheit der Produkte.

Rasieren

Einer optischen Folge zufolge, hält sich das Gerücht, viel rasieren fördert den Haarwuchs, schon über Jahrzehnte. Heranwachsende junge Männer rasieren sich oft, um ihren Haarwuchs und damit ihr männliches Äußere zu beschleunigen. Das funktioniert nicht. Damen, die sich ihre Beine rasieren, befürchten einen stärkeren Haarwuchs, wenn die ersten Stoppeln erneut sprießen. Das ist ein Trugschluss. Da die Haarspitzen bei der Rasur gerade abgeschnitten wurden, ist ein größerer Haarquerschnitt erkennbar. Schon nach kurzer Zeit aber sind alle Haarenden wieder abgeschliffen und der ursprüngliche Zustand ist wieder hergestellt. Frisch geschnittene Haarenden wirken dunkler, weil ihr Melaningehalt an den Haarspitzen noch normal ist und erst mit der Zeit langsam ausbleicht.

Nassrasierer sind leichter sauber zu halten und darum gesünder für unsere Haut. Inzwischen werden diese Rasierer mit einem Desinfektionsbad angeboten, welches über Nacht die Scherköpfe von sämtlichen Bakterien befreit.

Die Scherköpfe von Trockenrasierern hingegen werden in der Regel selten desinfizierend gereinigt. In ihnen werden, ähnlich einem Brutkasten, neben anderen Akne- Bakterien herangezüchtet und mit vertikultierenden Eigenschaften in die gleichzeitig verursachten Mikroverletzungen der Haut gebracht.

Rasurbrand

Nach einer Rasur auftretende lästige Pickelchen (landläufig Rasurbrand) lassen sich bei der Anwendung eines guten Rasierschaums weitgehend verhindern. Der Rasierschaum bildet ein Schaumkissen, über das die Klinge gleitet, ohne Mikroverletzungen zu verursachen. Ein Gel wirkt noch schonender.

Rote Nase

Eine rote Nase und rote Äderchen im Wangenbereich stammen nicht von übermässigem Alkoholgenuss her. Das entstehen der Rosacea / Couperose kann drei Ursachen haben:

  • Die genetische Neigung zu Rötungen im Gesicht
  • Begünstigung durch häufigen Aufenthalt im rauhen Klima
  • Übermässiger Gebrauch von Film bildenden Kosmetika
     

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