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Cellulite lässt sich beseitigen

Bevor auf die einzige Möglichkeit der Cellulite- Beseitigung eingegangen wird, wird zuerst mit einfachen Worten erklärt, warum es die Cellulite überhaupt gibt.

Bei Frauen, wie bei Männern besteht das Unterhaugewebe im Wesentlichen aus dem Binde- und dem Fettgewebe. Während sich beim Mann die Bindegewebefasern scherenartig überkreuzen und den Fettzellen Stabilität verleihen, sieht es bei der Frau hier ganz anders aus. Ihr Untergewebe ist so angelegt, dass es sich bei einer Schwangerschaft ausdehnen kann. Dabei sind ihre Fasern nicht scherenartig vernetzt, die Fettspeicherzellen liegen nebeneinander. Nur wenig Bindegewebe umschliesst die Fettzellen. Ab etwa dem 30. Lebensjahr verlieren sie obendrein noch ihre Festigkeit.

Wie man nun erkennt, liegt das Entstehen der Cellulite oder der Orangenhaut an der Struktur des Untergewebes der Haut bei fast ausschließlich Frauen. Hier erkennt jeder ganz schnell, warum Cremes auch nicht helfen können. Sie werden auf die Haut aufgetragen und nicht auf das Untergewebe!

Manche Ärzte empfehlen eine Fettabsaugung und denken hierbei nur an schnell verdientes Geld. Bei der Fettabsaugung wird Fett von Hüfte und Gesäss aus tieferen bis mittleren Fettdepots abgesaugt. Das von der Cellulite veränderte Gewebe, das Untergewebe, liegt aber direkt unter der dünnen Aussenhaut, das Gewebe direkt unter der Haut! Und hier kommt eine Absaugnadel leider nicht hin. Entweder gleitet sie am Bindegewebe ab, oder durchsticht die Haut!

Um den direkt unter der Haut gelegenen celluliteschen Fettdepots beizukommen, hilft nur eine aufwendige Kombination aus Diät, Sport und einer Vakuum- Saug- Druckmassage. Wir sprechen hier von der Dermotonie. Das Gerät entwickelt für Sekundenbruchteile Druckkräfte von 70 Bar. Die Druckwirkung reicht bis ca. 8 cm unter die Haut und ist schmerzlos.

Diät mit Pulvernahrung

Diese Diät soll eine oder zwei Mahlzeiten durch Pulver ersetzten. Dadurch sollen Diätwillige Personen abnehmen! Fakt ist aber, dass all diesen freiverkäuflichen Pülverchen Zucker beigegeben wurde, damit sich die Diabetiker unter den diätwilligen Personen nicht aus Versehen umbringen. Diese Zuckerzugaben verhindern den Fettabbau. Denn wirklicher Fettabbau geschieht erst dann, wenn der Blutzuckerspiegel auf Null zurück gefahren wurde. Nur jetzt schaltet der Körper auf Reserve um, baut Fett ab, indem er ihn in Zucker umwandelt.

Entschlackung

Für die tatsächliche Ausschwemmung angesammelter Rückstände durch die regelmässige Zuführung fasriger Nahrung gibt es keinen Beweis. Eine Entschlackung schädlicher Ablagerungen durch Fasten und dergleichen resultiert zu Teil aus mystischen und religiösen Motiven. Nachgewiesen werden kann nur die Ablagerung des schädlichen LDL- Cholesterin. Das lässt sich nur durch eine Ernährungsumstellung bekämpfen.

Facelifting

Das Erschlaffen der Haut ist gen- und altersbedingt. Wer ein Lifting ins Auge fast, sollte sich fragen, ob wirklich die Notwendigkeit dazu besteht. Zur Straffung der Gesichtshaut gibt es verschiedene Techniken. Dabei wird die Gesichtshaut operativ bis an die Grenze ihrer Elastizität gedehnt. Da diese Haut aber schon bald weiter nachgibt, ist ein Folgeeingriff vorprogrammiert. Es leuchtet jedem ein, dass man dieses Spielchen nicht endlos weiter treiben kann! Irgendwann ist die Haut dünn, pergamentartig und es entsteht das typische Alien-artige Gesicht. Und trotz dem bilden sich erneut wieder Falten, nun aber an ganz ungewöhnlichen Stellen.

Falten

Unterspritzungen von Falten mit Hyaluronsäure halten ein zufriedenstellendes Ergebnis durchschnittlich sechs Wochen. Die Wirkung mit Polymilchsäure hält länger an. Ersteres ist für feinste Fältchen geeignet. Wichtig: Bei einer Unterspritzung sprechen wir von einer Operation! Diese gehört in die Hand eines Arztes. Vertreiberfirmen von Unterspritzungsmaterial sponsern Kosmetikerinnen in Form einer ”Wochenendausbildung”. Aufgrund einer Gesetzeslücke dürfen diese sich danach Heilpraktikerin nennen. Ihre Schnellschulung ist völlig unzureichend für der Einschätzung von Risikofaktoren wie die einer Abstoßung, oder einer Knötchenbildung. Schon bei leichten Komplikationen, wie einer Wundinfektion, sind Kosmetikerinnen überfordert. Was geschieht, wenn schwere Komplikationen auftreten, ein allergischer Schock oder sogar eine lebensbedrohliche Situation? Wenn Sie sich schon an eine Kosmetikerin wenden, berücksichtigen Sie bitte dieses Risiko. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit. Übrigens: Kosmetikerinnen möchten anstelle der Hyaluronsäure gern das Hyalurongel verkaufen, welches völlig wirkungslos ist! Woher sollen sie das auch wissen?

Vermeidung: Für die Faltenbildung ist der oxidative Stress der Zellen verantwortlich. Es ist möglich die Faltenbildung zu verlangsamen, indem bestimmte schädigende, durch Licht verursachte Moleküle (freie Radikale) ganz einfach reduziert werden. Da es leider noch keinen Lichtschutz ohne austrocknende Wirkung gibt, sollte man mit diesem sparsam umgehen. Zusätzlich verhindert man die Radikalbildung von inner her. Die abendliche Einnahme eines Radikalfängers, der mit Vitamin C, und E, Oligomere Procyanidine (POCs), Lycopin und Selen enthält, verzögert nachweislich das Altern der Haut.

Faltencremes: Das Hautalter lässt sich leider nicht mehr zurückdrehen. Wundercremes gibt es nicht! Vielversprechende Produkte enthalten lediglich geringe Mengen an Säuren, welche leichte Entzündungen auslösen, damit diskrete Hautschwellungen verursachen und so kurzfristig eine Hautstraffung vorspiegeln. Das Marketing der Herstellerfirmen nutzt das Halbwissen der Verbraucher aus. Beispiel:

  • Mit Kollagen unterspritzte Falten bleiben lange fern, leider tut die Behandlung aber ganz doll weh! Wie        angenehm, dass es dieses Mittel neuerdings als Creme gibt, mit gleichem Erfolg! Was viele Verbraucher aber nicht wissen: Die Moleküle von Kollagen sind viel zu groß, um durch die Hautbarriere zu gelangen! Der wissenschaftliche Beweis einer Wirkung wird und kann deshalb niemals gelingen.
  • Damit sich die Hornhautschuppen von der Haut schneller lösen können und die Haut glatter aussieht, wurde eine Creme mit Vitamin A als Zauberkraft entwickelt. Ein kaum zu lösendes Problem besteht darin, das gegen Licht und Sauerstoff äußerst labile Vitamin A in Cremes zu bringen und darin über Wochen stabil zu halten.
  • Manchen Cremes enthalten das Coenzym Q. Sie sollen eine Schutzwirkung gegen freie Radikale darstellen. Unser Körper benötigt dieses Coenzym Q nicht, da er es selber reichlich herstellt. Ein Übermaß wirkt sogar giftig!
  • Augenfältchen: Sie entstehen vor allem bei fehlender Feuchtigkeit, nicht durch Fettmangel. Hier sind Feuchtigkeit spendende Cremes angebracht. Fettige Cremes, Öle oder Vaseline lassen die Haut noch mehr austrocknen.

Gesichtsgymnastik: Ein weiterer Grund für die Entstehung von Falten ist das Erschlaffen des Bindegewebes in Verbindung mit der Abnahme der Fettpölsterchen im Gesicht. Gesichtsgymnastik kann dagegen gar nichts ausrichten.

Fett

Viele Menschen sind der Meinung, das Fett im menschlichen Körper werde erst ab einer bestimmten Leistung verbrannt. Gerät z.B. ein Leistungssportler ausser Atem, schaltet sein Körper zwangsweise (vom zentralen Nervensystem aus gesteuert) auf seine sauerstoffunabhängige Verbrennung von Kohlenhydraten um, um nicht zu ersticken! Sein Körperfett bleibt dadurch erhalten. Um also Körperfett zu verbrennen, sollte man seinen Körper deshalb nur soweit belasten, dass man nicht ausser Atem gerät. Mit einem täglichen zügig durchgeführten Spaziergang von mindestens zwei Stunden wäre das zu erreichen. Ab diesem Zeitpunkt würde Fett abgebaut werden.

Viele Menschen sind der Meinung zu viel dem Körper zugeführtes Fett führt zur Verkalkung. Hierbei ist weniger die Menge der zugeführten Fette ausschlaggebend, sondern die Zusammensetzung dieser Fette. Jeder gesunde Organismus benötigt Omega-6 Fettsäuren, als auch Omega-3 Fettsäuren. Das ideale Mengenverhältnis wäre etwa ein Verhältnis von 2,5 zu 1. Die Omega-6 Fettsäuren werden dem menschlichen Körper reichlich über Getreideprodukte zugeführt. Steigt deren Verhältnis nun über 2,5 an, können die Omega-3 Fettsäuren nur noch schlecht verarbeitet werden und die Anteile des schlechten HDL- Cholesterins steigen an. Steigt das Verhältnis aber unter 2,5 und führt zum Anstieg der Omega-3 Fettsäuren, verschieben sich die Blutwerte zugunsten des guten LDL- Cholesterins. Letzteres Verhältnis wirkt sich positiv auf Herz, Gefässe und die Haut aus. Omega-3 Fettsäuren werden dem menschlichen Körper über den Verzehr von Wild, Seefischen, Nüssen, Sprossen und Rapsöl zugeführt.

Fettige Haut

Durch häufiges Waschen wird die Haut noch fettiger. Der Grund ist darin zu suchen, dass die Talgdrüsen ihre Produktion erhöhen, um den natürlichen Schutzfilm der Haut wieder herzustellen. Bei von Natur aus fettiger Haut gibt es leichte Cremes, mit enthaltenen Salbaiwurzel- Extrakten. Überfunktionen von Talkdrüsen können damit leicht gedämpft werden.

Fleisch – Krebs fördernd?

Nahrungsmittelexperten halten die Annahme, dass Fleisch Krebs fördert, pauschal falsch. Bei der Zubereitung sollte es schonend gegart werden, also nicht zu scharf angebraten werden, da sonst Nitrit entsteht. Auch beim Pökeln entsteht das Nitrit. Nitrit ist wissenschaftlich bewiesen krebsfördernd. Helles Fleisch, wie von Pute, Kalb und Huhn, sollte eine gute Qualität besitzen und aus einer artgerechter Haltung stammen. Da diese Tiere mit Grünfutter ernährt werden, hilft deren Fleisch die menschlichen Omega- Fettsäurenanteile in Gleichgewicht zu halten. Bei der Ernährung macht auch die Menge den Unterschied. Statistisch verzehrt jeder Deutsche jährlich etwa sechzig Kilogramm Fleisch, was eindeutig zu viel ist. Pro Woche sind zwei bis drei Fleischgerichte völlig ausreichend.

Fruchtsäurepeeling

Nachdem es wegen nicht fachgerechten Behandlungen zu einigen Unfällen kam, wurde vom Gesetzgeber die Säurekonzentration in fruchtsäurehaltigen Pflegeprodukten begrenzt. Von Kosmetikerinnen angewandte Säurepeelings bewirken rein gar nichts. Lediglich eine Entzündung und einer mehr oder weniger starken Abschilferung (Abschuppung) der oberflächlichen Hautschichten sind das Ergebnis. Peelings die wirklich Erfolg bringen, dürfen nur von Hautärzten angewandt werden. Durch höhere Konzentrationen lassen sich Tiefenreinigung, Pigmentangleichung und Hautverfeinerungen erzielen. Für den Erfolg einer Behandlung ist die richtige Wahl des Peelings. Da die Gesichtshaut unter Patienten die unterschiedlichsten Mischzustände aufweist, können diese nur von erfahrenen Hautärzten erfasst werden. Für die Wahl des Peelings gibt es eine Regel, die dem Laien paradox erscheint: Je schwächer die oberflächlich Abschilferung, desto größer und tiefgreifender ist die Wirkung bei Unreinheiten und Akne. Mit Hilfe dieser Regel können Sie Peelings ausschließen, die durch starke oberflächliche Abschilferung starke Wirkung suggerieren, weil diese in der Tiefe aber nichts bewirken. In Verbindung mit einer depigmentierenden Vorbehandlung wirkt ein Fruchtsäurepeeling sehr gut gegen die hellbraunen Gesichtsflecken, die Chloasmen. Lassen Sie sich nicht mit der Falten- Behandlung durch Fruchtsäure- Peelings täuschen! Das klappt nie! Den, der Ihnen das anbietet und eine Faltenminderung behauptet, lassen Sie hoffentlich einfach stehen und gehen dann nach Hause.
 

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